Samstag, 11. März 2006

Herr Brommel und Prinzipito

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Herr Brommel und sein bester Freund: der Prinz. Prinzipito ist ein Jungspund von 6 Jahren, ein Quarter Horse - und um seine Ausbildung und Erziehung darf ich mich seit dieser Woche auch kümmern. Unter dem Sattel hat er noch Gleichgewichtsprobleme, daher wird er von mir zunächst in erster Linie longiert - glücklicherweise paßt ihm Brommels Kappzaum :) - Rechts, auf seiner 'schlechten' Seite ist er wirklich sehr steif, aber er ist auch sehr gut motivierbar und arbeitseifrig, so daß ich denke, daß wir schnell Fortschritte machen werden.

Herrn Brommel übe ich derweil im Schulterherein im Trab - und es wird von Tag zu Tag besser. Gestern spielten wir Fußball. Das war herrlich! Brommelchen reagiert sehr interessiert promt auf den Ball, allerdings schießt er ihn meist nach hinten statt nach vorn :)

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Dienstag, 7. März 2006

Winter in Endlosschleife

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So langsam aber sicher reicht es mit dem Winter - finde ich. Optisch sieht das ja ganz nett aus mit dem vielen weißen Schnee - aber ich hab unendlich Lust auf Ausritte ohne abgefrorene Füße oder mal wieder Platzarbeit oder Longieren oder Freispringen oder oder oder. Eine Halle müßte man eben haben..

Aber dennoch hatte ich kürzlich eine kleine Sternstunde auf Herrn Brommels Rücken: Zum ersten Mal Schulterherein im Trab! Obgleich wir das vom Boden aus sehr gründlich vorbereitet hatten, war ich überrascht, wie gut dies auf Anhieb gelang. Die größte Überraschung war jedoch sein sonst nicht gerade gemütlicher Traber-Trab: der wurde im Schulterherein plötzlich zum Sofa-Gang.. Na hola.. was so ein bißchen Versammlung und ein schwingender Rücken alles ausmacht :)

Freitag, 20. Januar 2006

Fressen ist sowiso das Größte..

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Montag, 9. Januar 2006

Ein neues Jahr

Das neue Jahr begann - wider Erwarten verhältnismäßig ruhig. Denn ganz ehrlich: so ein bißchen Sorgen hab ich mir schon gemacht, was Brommelchen zum Silvesterfeuerwerk sagt: denn ich nehme an, einen so schönen Blick auf ein Feuerwerk hatte er noch nie.
Der undankbare Herr jedoch fand sein Heu viel spannender als das Feuerwerk, was er im übrigen kaum eines Blickes würdigte. Selbst das Geknalle schien seinen Appetit nicht im geringsten zu schmälern. - Um so besser :)

Dank der Kälte hat sich der schöne Schnee nun überall in spiegelglattes Eis verwandelt - so mach ich jetzt mehr oder weniger unfreiwillig Reitpause, denn samt Pferd umkippen ist sicher nicht so prickelnd. Nichtsdestotrotz machen wir nun fast täglich ruhige Bodenarbeit (denn Bewegung hat er auf der Weide ja genug) und hängen im besonderen immer noch am 'Spanischen Schritt'. So ganz hat Herr Brommel noch nicht begriffen, daß man seine Beine auch in Bewegung hochwerfen kann.. Aber das wird hoffendlich noch.

Sonntag, 18. Dezember 2005

Vom Winter verweht..

Ich besitze wieder eine funktionierende Kamera. Also: auf gehts!

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Heute war ein kleiner Schneespaziergang angesagt - klein, weil so richtig gemütlich war das Wetter, wie man sieht, nun doch nicht. - Aber wenn schon Winter, so endlich einmal richtig Schnee!

Montag, 5. Dezember 2005

Was bisher geschah...

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[Brommel apportiert :) ]

Nun wurde schon recht lang hier nichts mehr aktualisiert - was im wesendlichen daran liegt, daß sämtliche meiner Knipsen mich verlassen haben: Digitalkamera sieht die Welt nur noch unscharf und die gute alte analoge Kamera fabriziert nunmehr nur noch rabenschwarze Bilder..
Obiges Bildchen stammt von Mitte September.

Was geschah nun in der Zwischenzeit:
Herr Brommel hat sich ein ganz sagenhaftes Winterfell zugelegt: bereits Ende September war er tiefschwarz, inzwischen hat er ein himmlisch weiches, dickes Teddyfell. Also beste Voraussetzungen für seinen ersten Offenstallwinter. Es übertrifft alle meine Erwartungen! Eine Decke - außer der Abschwitzdecke - hat er diesen Winter freilich noch nicht gesehen, aber zu frieren scheint er ganz gewiß nicht :)

Nachdem Herr Brommel bereits im August trotz reichlich Futter langsam aber sicher immer weiter abnahm, war klar: es muß ein Pferdezahnarzt her. Zunächst versteifte ich mich auf einen sehr bekannten, angeblich sehr guten Zahnarzt aus Berlin, doch dieser kam und kam nicht nach Dresden - so entschied ich mich für unseren Tierarzt. Der machte das mit den Zähnen sehr fein (ich dufte den vorher-nachher Effekt ertasten: mann, waren da spitze lange Kanten..), die ganze Prozedur samt Sedierung überstand Brommel recht gut - und inzwischen sieht man das Ergebnis auch überaus deutlich auf seinen Rippen.. (bzw. Rippen sieht man längst nicht mehr *g*)

Prinz ist noch immer Brommels Herz.- und Busenfreund, die beiden sind kaum zu trennen. Aber Brommelchen hat sich inzwischen auch einen Feind gemacht: er mag unseren tollen Wachhund nicht. Noch nie hab ich ein Pferd und einen Hund sich so hassen sehen! Schon wenn die zwei sich sehen fängt der eine an zu knurren währen der andere die Ohren anlegt, kommen sich die beiden gar näher, ist es ein einziges Bellen-Schnappen-Schlagen. Also muß neuerdings dafür gesorgt werden, daß hübsch Abstand zwischen den beiden bleibt..

Seit Anfang Oktober stehen unsere 5 Zossen nun auf der über 3ha großen Winterweide - welche wunderschön gelegen ist mit mehreren Hügelchen, Tälern, Wäldchen und mit Blick auf die Elbe und die Dresdner Innenstadt. Anfangs war es gar nicht so einfach, die Pferde zu finden, wenn man sie suchte, denn die Weide ist alles andere als überschaubar.. Aber inzwischen kommen sie recht gut auf Zuruf (bzw. nach brüllen so laut wie geht, das muß schon, wenn sie mal wieder außgerechnet am anderen Ende stehen - aber Pferde haben ja zum Glück gute Ohren..

Na und reiterlich: Auch jetzt im Winter behält Brommel seine neue Ausgeglichenheit.. Mindestens einmal pro Woche übe ich weiterhin 'ohne Sattel reiten' - inzwischen bin ich trainiert genug, um halbwegs elegant auf seinen Rücken zu hüpfen und im Galopp auf einem fast nacktem Pferd über eine Wiese zu schweben ist sowiso das Größte. Am Trab üben wir noch.. ;)
Dann gab es die Aktionen 'Praktisches Schrecktraining': Im November hab ich mit Herrn Brommel einen Martinsumzug begleitet: viele Leute, laute Musik und riesen Lagerfeuer. Gestern waren wir zu Pferde auf den Weihnachtsmarkt. Speziell den Martinsumzug fand Brommel ja schon sehr aufregend, aber beide Male hat er sich ganz hervorrangend betragen :)
Mindestens 2x die Woche ist nach wie vor Platzarbeit angesagt - was teilweise auch auf einer Wiese stattfindet, wenn ich wenig Zeit habe (der Platz ist etwa 20min zu Pferde entfernt): Schenkelweichen und Schulterherein im Schritt klappen traumhaft, an der Hand auch Schulterherein im Trab, Renvers, Travers und Traversale. Wir machen Fortschritte :)
Das Ticken im Trab ist recht selten geworden und passiert seltsamerweise hauptsächlich dann, wenn ich mal wieder zu faul war, aufzutrensen, also einfach mit Halfter reite. Offenbar braucht Brommelchen aber noch die Anlehnung innen..
Und am Boden üben wir nun den spanischen Schritt: Beine heben auf Kommando klappt schon sehr gut und jetzt sind wir gerade dabei, das ganze in die Bewegung zu übertragen. Wir haben also noch viel vor uns.. aber der Winter ist ja noch lang.


So weit erstmal..Eine neue Kamera - bzw die alte repariert - ist in Sicht ; so wird es auch hoffendlich bald neue Bilder geben.

Dienstag, 30. August 2005

der Ganztagesritt

.. nach Lommatsch war bereits geplant, als wir noch in Berlin wohnten - und nun war der große Tag schließlich da: wir trafen uns morgens 7 Uhr, eine Stunde später brachen wir auf - ich hatte mir einen Westernsattel ausgeborgt, da ein solcher doch wesendlich bequemer für Pferd und Reiter ist als mein Vielseitigkeitssattel und statt Trense schnallte ich einfach Zügel ins Halfter: damit entfiel das nervige Gebiß raus.- und wieder reinschnallen bei Pausen, damit Pferdchen besser fressen kann. Herr Brommel läßt sich richtig gut einfach nur mit Halfter reiten, auch ein flotter Galopp ist damit kein Problem!

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Kleines Päuschen und baden in der Elbe

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Mittagspause und Käseschnitten und Kekse für die Zweibeiner bzw fettes saftiges Gras für die Vierbeiner.

Nach 9 einhalb Stunden hatten wir schließlich unser Ziel erreicht - die Zweibeiner waren ziemlich geschafft, während die Vierbeiner sich aufs frische Gras stürzten und ihre neue, riesige Weide begutachteten, die bis Ende September ihr Zuhause sein wird.
Ziemlich bald fielen wir, die Zweibeiner, in die Betten, bzw Schlafsäcke - bei den Pferden auf der Weide.

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Eigentlich war ausschlafen geplant - aber die Pferdchen waren offenbar bereits früh halb 7 der Meinung, wir hätten nun genug geschlafen, und gaben sich große Mühe, uns nachhaltig zu wecken. Erfolgreich..

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Sie besuchten uns in unserem 'Zelt' und versuchten herauszufinden, ob wir nicht doch etwas eßbares zwischen unseren Beinen oder unter unseren Köpfen versteckt hielten..

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